Die Königin der Perlen
Tropische Naturschönheit
Tahiti Perlen zählen zu den seltensten, wertvollsten und begehrtesten Perlen der Welt.
Ihr tiefer und exotischer Glanz, ihr schillerndes Farbenspiel, verzaubert Menschen seit Jahrhunderten. Der Schatz der Meere wächst in der schwarzlippigen Perlenauster.
Wir interpretieren diese Schätze der Meere für Sie immer wieder neu. Geniessen Sie täglich einen Hauch Südsee.
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FAQs
Die Perlen wachsen in den türkis schillernden Lagunen
Französisch-Polynesiens, insbesondere rund um die Insel Tahiti und in dem
Tuamotu Archipel und den Gambier Inseln. Nur Perlen, die hier gezüchtet werden,
dürfen als echte Tahiti-Perlen bezeichnet werden.
Seit 1998 müssen alle Tahiti Perlen, die exportiert werden, geröntgt
und zertifiziert werden. Durch das Röntgen wird sichergestellt, dass die
Perlmuttschicht ausreichend dick ist. Dies ist mit ein Grund, warum die Tahiti
Perle häufig auch als Königin der Perlen bezeichnet wird. Denn ihren
unvergleichlich strahlenden Glanz, in der Fachsprache Lüster, verdankt die
Tahiti Perle der Perlmuttdicke.
Die Perlen wachsen in der schwarzlippigen Perlenauster Pinctada margaritifera cummingii,
die nur in den Lagungen Französisch-Polynesiens vorkommen. Nachdem die
natürlichen Bestände bis 1880 durch die Europäer und Amerikaner nahezu
ausgerottet wurden, gelang um 1960 die erste Zucht. Ab den 70ern fand ein
nennenswerter Export in die Welt statt.
Rund: Absolut runde Perlen sind äusserst selten und
daher sehr wertvoll. Sie sind perfekte
Kugeln. Die Durchmesserabweichung darf maximal 2% betragen.
Beinahe runde Perlen. Getragen wirken diese Perlen
rund, sie haben jedoch eine Durchmesserabweichung von 2-5%. Sie sind günstiger
als komplett runde Perlen.
Halbbarock: Als halbbarock gelten zahlreiche Formen:
Tropfen-, Birnen-, Oval- oder Knopfform. Der Durchmesser weicht um mehr als
5 % ab. Die Perlen haben anders als die vollständig barocken Perlen eine
Symmetrieachse.
Barock: Barocke Perlen haben unregelmässige Formen
und keinerlei Symmetrie.
Geringelt (Circled): Dies sind Perlen mit einem oder mehreren
Ringen, die die Perle umschliessen.
Auf die Farben haben insbesondere drei Faktoren einen
Einfluss:
- komplexe
biologische Prozesse - genetische Faktoren, das heisst, die Schwärze hängt
direkt mit der Lippenfarbe der produzierenden Muschel zusammen. - Umweltfaktoren, wie Wassertemperatur und Lichteinfall,
sowie der Mineralgehalt des Wassers. Somit spielt auch die Tiefe, in der die
Muscheln gezüchtet werden, eine Rolle.
Die Tahiti Perle ist die einzige natürliche, nicht gefärbte Perle, die in den Weltmeeren wächst. Und sie ist die Perle mit der grössten Farbenvielfalt unter den Perlen. Sie schillern in einem breiten Farbenspektrum von einem hellen Taubengrau bis tiefen Holzkohlengrau als Körperfarbe.
Zahlreiche Perlen haben einen oder mehrere farbige Obertöne und Reflexe. Je gesättigter die Obertöne sind, desto wertvoller sind die Perlen. Der Oberton
der feinsten Perlen wird als Orient bezeichnet, ein wandernder, schillernder
Irisationseffekt.
Die Farben werden meist folgendermassen eingeteilt:
- Schwarz / Dunkelgrau – viele denken
sofort an die mystisch schwarzen Perlen. Schwarz ist die bekannteste Farbe, von
Anthrazit bis dunklem Schiefergrau. - Silberne / Grauze Tahiti Perlen – helles
Silbergrau bis dunklem Anthrazit-Grau. - Peacock (Pfau) – grün-schwarzer Grundton mit violetten, blauen und rosafarbenen Reflexen. Diese Farbe ist durch ihr faszinierendes Schillern besonders begehrt. Peacock Perlen sind die teuerste
Farbvariante. - Pistazie Tahiti-Perlen - von Olivgrün bis zu einem sanfteren Gelbgrün.
- Aubergine-/Pflaumenfarbene Tahiti-Perlen – mit violettem bis rötlich-violettem Schimmer, wie die
Schale der Aubergine.
Nein, Färben ist strikt verboten. Die
Tahiti Perle ist die einzige natürliche, nicht gefärbte Perle, die in den Weltmeeren wächst.
Echte Perlen erkennt man nicht auf den ersten Blick – aber an den richtigen Details. Hochwertige, naturbelassene Perlen überzeugen durch ihre einzigartige Ausstrahlung, während gefärbte Perlen oft „zu perfekt“
wirken. Ein einzelner Test reicht selten aus. Kombinieren Sie mehrere
Anzeichen – besonders die Farbtiefe, die Intaktheit der Farbschicht um
die Bohrungen und die natürliche Oberfläche – um mit hoher Wahrscheinlichkeit
festzustellen, ob eine Perle gefärbt ist
Vergleiche
Glanz – Lüster
- Echte Perle: zeigen durch die
Perlmuttschichten einen lebendigen, mehrdimensionalen tiefen Glanz mit
natürlichen Farbnuancen („Orient“). - Gefärbte Perlen: haben oft eine flache, einheitliche Farbe ohne diese Tiefe. Die Farbe wirkt oft sehr intensiv oder unnatürlich gleichmässige. Zum Teil sammelt sie sich in Vertiefungen. Die Perlen wirken häufiger matt. Gefärbte Imitate sind oft perfekt glatt oder haben eine Spritzstruktur, die auf eine Farbschicht hinweist
Oberfläche
- Echte Perle: Feine, leicht körnige
Oberfläche – kein „Plastikgefühl“. Unter einer Lupe (ab 10×) zeigen echte
Perlen kleine Rillen oder Unebenheiten. Um das Bohrloch ist die Oberfläche intakt und natürlich. - Künstliche, gefärbte Perle: Oft sehr
glatte Oberfläche. Dunklere Stellen am Bohrloch. Bei gefärbten Perlen kann die Farbschicht um die Fadenlöcher abreiben oder abblättern.
Einfache Tests
- Zahn-Test: Vorsichtig über die Zähne reiben – echte Perlen fühlen sich leicht rau an, gefärbte Imitate meist glatt.
- Lupe-Test: Unter Vergrößerung auf Farbverlauf, Rillen und Bohrlochrand achten.
- Berührungstest: Echte Perlen fühlen sich kühl an und erwärmen sich langsam; gefärbte Imitate aus Glas oder Kunststoff können sich anders anfühlen und sind oft leichter.
Kurz gesagt: Echte Perlen wirken elegant, lebendig und niemals künstlich.
Unser Qualitätsversprechen
Wir wählen unsere Perlen sorgfältig nach Lüster, Oberfläche und Natürlichkeit aus. So stellen wir sicher, dass Sie Schmuck erhalten, der nicht nur schön aussieht – sondern sich auch hochwertig anfühlt und lange
begeistert.
Die Grösse gibt immer den Durchmesser an, bei halbbarocken Formen gilt die breiteste Stelle. Die Grössen liegen bei 7.5 bis maximal 18 Millimeter. Die häufigsten Grössen liegen bei rund 8-12 Millimeter. Perlen über 14 mm sind aussergewöhnlich und Perlen von 16-18 Millimeter sind äusserst selten und teuer, vor allem, wenn die Qualität noch stimmt.
Wie bei Edelsteinen und Diamanten gibt es auch für Perlen fünf Qualitätskriterien. Diese fünf Kriterien werden zur Preisbestimmung
verwendet.
Einfach zu merken sind sie mit GOLFS:
- Grösse. Je grösser, desto wertvoller.
- O: Oberflächenbeschaffenheit. Die Oberfläche sollte glänzend sein. Es gibt Kategorie A-D, je nachdem, wie viele Wachstumsmängel die Perle aufzeigt.
- L: Lüster. Der glanzvolle Lüster entsteht durch winzige Nacre-Schichten
- F: Form: Tropfen, Barock, Rund, Halbrund
- S: Schattierung. Sie entsteht durch Aragonkristalle auf der Oberfläche und ist für die Obertoneffekte der Tahiti-Perlen verantwortlich.
Perlen brauchen gute Pflege, sonst werden sie stumpf oder blättern gar ab. Ein wichtiger Punkt vornweg: Perlen nie mit Wasser reinigen, auch nicht mit destilliertem.
Die glänzende Schicht der Perlen, die wir alle so schätzen, besteht aus Perlmutt, auch Nacre genannt. Diese organische Schicht ist viel empfindlicher als Edelsteine oder Diamanten. Die drei Hauptfeinde von Perlen
sind:
- Säure (Parfüm, Cremes, Schweiss, Haarspray, etc.)
- Kratzer – die Oberfläche ist sehr weich
- Austrocknen
Worauf beim Tragen zu achten ist
Perlen immer als letztes Anziehen – Perlen hassen Kosmetik.
So wird sichergestellt, dass die Perlen möglichst wenig von Parfüm oder
Haarspray abbekommen. Cremes zuerst einziehen lassen.
Perlen immer sofort ausziehen - Perlen mögen keinen Schweiss. Die Perlen nach dem Tragen mit einem trocknen, fuselfreien weichen Tuch abreiben. Tragen Sie die Perlen nicht zum Sport oder beim Baden.
Tabu sind: Ultraschallbad, Silberputztuch oder Seifen und Reinigungsmittel
jeglicher Art – das ruiniert den Lüster und Glanz für immer.
Worauf beim Lagern zu achten ist
Die Oberfläche der Perlen ist weich, viel weicher als Silber, Gold oder Edelsteine. Daher gilt, die Perlen immer separat aufbewahren, damit sie nicht
verkratzen. Idealerweise in einem Beutel aus Samt oder Baumwolle.
Worauf beim Lagern zu achten ist:
Perlen brauchen Luftfeuchtigkeit. Im Safe oder gar in Heizungsnähe trocknen sie leicht aus. Bei einer komplett ausgetrockneten Perle wird die Perlschicht rissig und blättert schlussendlich ab.
Perlen leben. Sie mögen Hautfett. Daher werden sie durch regelmässiges Tragen eher schöner, wenn obige Punkte beachtet werden.
Keshi Perlen sind keine Tahiti Perlen. Sie wachsen durch Zufall, wenn sich ein Stück Haut der Muschel löst und sie um diesen Fremdkörper eine Perle bildet. Keshi-Perlen haben somit keinen Perlmuttkern. Da die gesamte
Perle Perlmutt ist, haben sie einen tiefen Glanz und Lüster. Sie sind in der
Regel 5-12 mm gross und haben eine unregelmässige, also barocke Form. Für
Süsswasserperlen darf der Begriff Keshi nicht verwendet werden. Somit gibt es
nur Akoya oder Tahiti Keshis. Die Keshi Perle wird auch Mohnsamen Perle
genannt.
Südsee Feeling
Tahiti perlen
Trage die Eleganz dieser seltenen Perlen aus dem Ozean.
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